Schachtschleuse Minden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Die Schachtschleuse am Wasserstraßenkreuz Minden stellt westlich der Kanalbrücke die
kürzeste Verbindung zwischen dem Mittellandkanal und der ca. 13 m tieferliegenden Weser her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bau der Schachtschleuse 1911-14

 

Die Schachtschleuse wurde in den Jahren 1911 - 1914 mit einer nutzbaren Kammerlänge von 82 m und einer Breite von 10 m als massives Bauwerk errichtet. Um die Kosten für das Zurückführen des Schleusungswassers möglichst gering zu halten, wurden beidseitig der Schleusenkammer in vier Ebenen übereinander Sparbecken angeordnet.
Die 16 Sparbecken nehmen beim Abwärtsschleusen nacheinander den größten Teil (7.300 m³) des Wassers aus der Schleusenkammer auf; nur etwa 4.000 m³ Wasser werden zur Weser abgelassen. Beim Aufwärtsschleusen entleeren sich die Sparbecken nacheinander wieder in die Schleusenkammer, so dass nur 4.000 m³ Wasser für die Schleusenfüllung dem Mittellandkanal entnommen werden müssen. Durch die Nutzung der Sparbecken wird der Wasserverlust auf ca. 35 % des Kammerinhalts eingeschränkt. Bei den wechselnden Wasserständen der Weser beträgt die Fallhöhe der Schleuse maximal 13,20 m. Die Füllung bzw. Entleerung der Kammer dauert im Mittel 7 Minuten. ausgebildet.

 

In den Jahren 1988/89 erfolgte nach einer Betriebszeit von mehr als 70 Jahren eine Grundinstandsetzung der Schachtschleuse. Die Bauausgaben für die Grundinstandsetzung betrugen 10,4 Mio. DM. Bei den Arbeiten war das Westfälische Amt für Denkmalpflege Münster beteiligt, da die Schachtschleuse neben der alten Kanalbrücke und dem Hauptpumpwerk seit 1987 unter Denkmalschutz steht.

 

Für Ihr leibliches  Wohl stehen ihnen in näherer Umgebung mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

 

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